Das Kinderschutz-Zentrum
 
 

Der Beruf als Berufung

Pia Eckmann arbeitet seit 25 Jahren im Kinderschutz-Zentrum Gütersloh e.V. Aus diesem Anlass fand im Haus des AWO-Kreisverbandes Gütersloh eine große Feier statt, um die langjährige Mitarbeiterin zu ehren.

 

 „Kaum zu glauben“, sagte Pia Eckmann im Anbetracht ihres 25-jährigen Dienstjubiläums beim AWO / Kinderschutz-Zentrum (KIZ). Dass die vergangenen Jahre wie im Flug an ihr vorübergezogen sind, hat gleich mehrere Gründe, erklärt sie. „Ich wollte gerne im Kinderschutz-Zentrum arbeiten“, blickt die Sozialarbeiterin und systemische Familientherapeutin zurück und fügt hinzu: „Das KIZ war nicht nur eine Familienberatungsstelle sondern dort wurde auch mit Familien gearbeitet, in denen Kinder von Gewalt oder Vernachlässigung betroffen waren.“ Diese Familien bekamen vielschichtige  Hilfsangebote, damit sie in der Lage waren, wieder gut für die Kinder zu sorgen.

 

Während ihrer Jubiläumsfeier sprach die 55-Jährige von ihrem Beruf als Berufung. Gerade das Beratungsangebot für Trennungs- und Scheidungsfamilien und Alleinerziehende liege ihr besonders am Herzen. Seit vier Jahren hat sie die Leitung der Beratungsstelle übernommen – auch das war eine positive Herausforderung.

 

Die Geschäftsführerin Ulrike Boden, dankte ihr für ihr besonderes Engagement  und betonte, das mit der Übernahme der Leitung sich die Beratungsstelle vielen neuen Herausforderungen gestellt habe.

 

So bekommen Eltern kurzfristig einen Termin für ein Gespräch, so dass sie ihre Sorgen loswerden können. Auch wurde kontinuierlich das Angebot der Beratung vor Ort in Schulen, Kindergärten und Familienzentren ausgebaut. Schwellenängste werden damit abgebaut, wenn man sich direkt in der Einrichtung seiner Kinder beraten lassen kann.

 

„Schön wäre es, wenn Beratung so selbstverständlich würde wie eine Vorsorgeuntersuchung“, so Pia Eckmann und fügt hinzu: Jeder kenne doch herausfordernde Situationen als Eltern.