Das Kinderschutz-Zentrum
 
 

Eine schöne Entengeschichte

Das größte Erlebnis in meinem Entenleben Nr. 226


Es ist Samstag, die Sonne scheint  alle sind fröhlich, alle lachenes kann losgehen!


Meine Enten Freundinnen und Freunde bekommen eine Nummer aufgeschrieben und werden in eine kleine Plastiktüte gesteckt. Warum? Habe doch nichts verbrochen. Wir liegen alle nebeneinander auf den Tischen. Erwachsene und Kinder kommen vorbei. Was höre ich da, vier Euro eine Ente, für einen guten Zweck.


Ich möchte die Nummer 226 ruft meine Oma. Oh, bei der bin ich gut aufgehoben. Nein, man nimmt mich heraus, wirft mich in einen blauen Sack.


Dunkel ich sehe nichts, habe große Angst.


Dann geht die Reise los. Höre nur das Wort "Dalke" dann wird es still.


Plums...


Es wird gezählt von 10 rückwärts. Höre die Stimme von unserer Bürgermeisterin. Habe keine Angst mehr, sie wird es richten. Ich glaube, dass wird ein Wettschwimmen. Versuche mich durch zu ackern, immer wieder stoße ich an. Der Wind treibt uns ab, bekomme einen Stoß.


Mit letzter Kraft. Ich brülle "Aus dem Weg da!" Da kommt die Feuerwehrente, da hänge ich mich ran. Wie soll das enden? Kinder schreien: SCHWIMM! SCHWIMM!


Ein Krokodil "Oje". Die Spur wird enger, ich muss hier raus. Da gibt es eine Öffnung, Augen zu und durch. Man nimmt mich auf, ich bin froh mit der Nummer 226.


Ein Kind ruft: "Meine Ente, Oma, meine Ente."


Bin ich glücklich. War doch ein schöner Tag in meinem Entenleben.
 
Eine Geschichte von T. Scholz, 74 Jahre

Harsewinkel/Greffen